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On the Road

2017 WINTER

LEBEN

UNTERWEGS Duft der Apfelblüten steigt aus tausend Gassen

„Daegu“ bedeutet „großer Hügel“, und wie der Name besagt, ist die Stadt Daegu aus einem Labyrinth unzähliger verschlungener Gassen auf einem Hügel entstanden. Jede Gasse hat ihre eigene Geschichte und auch eigene Geschichten zu erzählen. Der Cheongna-Hügel, der an Montmartre in Paris erinnert, und die im westlichen Stil gebaute Kyesan-Kathedrale (auch: Gyesan), die repräsentativ für den frühen Kirchenbaustil in Korea ist, ist quasi ein Freiluftmuseum, das die Atmosphäre des Korea der frühen Neuzeit bewahrt.

In Daegu gab es einst so viele Apfelplantagen, dass im Frühling jeder Hügel mit weißen Apfelblüten bedeckt war. Äpfel aus Daegu galten als die schmackhaftesten im ganzen Land. Im Zuge des Klimawandels sind die Apfelanbaugebiete weiter nach Norden gerückt und Apfelplantagen sind heute so gut wie ganz aus Daegu verschwunden.

Ich war damals ungefähr 17. Und ich war auf einer Klassenfahrt. Zu der Zeit war es für Schüler noch eine sehr aufregende Sache, sich vor Abschluss der Oberschule auf eine Reise zu begeben, um die historischen Stätten des Landes zu erkunden. Die letzte Station unserer Reise war Gyeongju, die Hauptstadt des alten Silla-Königreichs (57 v. Chr. bis 935). Auf dem Weg nach Gyeongju sahen wir einen Hügel mit endlosen Reihen von Apfelbäumen. Es war Frühling und die Apfelblüten waren voll aufgeblüht. Als ich das Fenster öffnete, blies der Wind herein, und die Blütenblätter wirbelten überall im Bus herum. Damals wurde mir klar, dass es auf der Welt wirklich „Blütenschauer“ geben kann. Nachdem der Bus eine ganze Weile durch den Blütenblätterregen gefahren war, kamen wir schließlich in Gyeongju an. Aber in meinem Herzen ist bis heute der Anblick der Apfelblüten, die über dieser Stadt auf dem Hügel im Wind tanzten, stärker eingegraben als die historischen Überreste von Gyeongju. Der Name dieser Stadt war Daegu. Obwohl es schon sehr lange her ist, verbinde ich Daegu bis heute mit dem Duft von Apfelblüten. Der Anblick der von Apfelbäumen im weißen Blütenkleid bedeckten Hügel und der Häuser, die sich an die Bäume schmiegten, muss wohl an meine poetische Ader gerührt haben. Heute sieht Daegu ganz anders als vor 45 Jahren aus. Es ist eine Großstadt mit 2,5 Mio. Einwohnern geworden und wegen der Erderwärmung findet man kaum noch Apfelgärten. „Reise in die Neuzeit: Tausend Gassen, tausend Geschichten.“ Als ich das Zentrum von Daegu erreichte, fiel mir dieser Slogan ins Auge. Schilder mit diesem Slogan standen wie Meilensteine am Eingang jeder Gasse. Allerdings trug jedes Schild einen anderen Namen wie „Sockengasse“, „Druckergasse“, „Gopchang-Gasse“ (Gopchang: gegrillter Rinder- oder Schweinedarm) oder Galbi-Gasse (Galbi: gegrillte Rinderrippen). Die Art und Weise, wie man die tausend Gassen und die damit verbundenen Alltagsgeschichten zu einem Thema zur Förderung des Tourismus gemacht hatte, hat etwas Herzerwärmendes an sich.

Im Garten des um 1910 gebauten Switzer-Hauses steht noch ein Abkömmling des ersten Apfelbaumes, der aus den USA nach Korea gebracht wurde. In dem Haus wohnte einst die amerikanische Missionarin Martha Switzer. Ihr Grab liegt nebenan im Garten der Gnade.

Straßen, geprägt von Szenen von einst
Alteingesessene Bewohner von Daegu steigen oft den kleinen Hügel Cheongna hoch. „Cheongna“ bedeutet „grüne Dreispitzige Jungfernrebe“. Hier befinden sich viele westliche Gebäude aus der frühen Neuzeit Koreas, darunter eine Kirche, eine Schule und ein Krankenhaus. Diese Gebäude mit ihren von wilden Weinrebengewächsen begrünten roten Backsteinfassaden sorgten für Aufmerksamkeit. Die Einheimischen, die den Hügel „Montmartre“ nennen, lieben ihn wohl gerade deshalb so sehr.
Park Tae-jun (1900-1986), ein in Daegu geborener Komponist, schrieb ein lyrisches Lied mit dem Titel Gedanken an meinen Augenstern hinter dem sich eine Geschichte verbirgt. Park war in eine Schülerin der Sinmyeong-Schule verliebt, was er dem Dichter Lee Eun-sang (1903-1982) erzählte, der aus der Liebesgeschichte ein Lied machte, das 1922 herauskam:
„In meinem Herzen, der dem Cheongna-Hügel gleicht, / Stehst du wie eine Lilie. / Wenn du in mir aufblühst, / Verfliegt alle Traurigkeit.“ Diese poetischen Zeilen brannten sich auf ewig ein in die Herzen vieler Koreaner, die unter dem Schmerz der ersten Liebe litten. Ein Lied des Volkes war geboren.
Auf dem Cheongna-Hügel stehen drei Häuser, die einst die Wohnsitze ausländischer Missionare waren, die Ende des 19. Jhs nach Korea kamen. Eins davon ist das Switzer-Haus, benannt nach dem gleichnamigen amerikanischen Missionar. Im Garten steht ein Abkömmling des ersten Apfelbaums, der 1899 aus den Vereinigten Staaten nach Korea gebracht wurde. Woodbridge O. Johnson, der erste Direktor des Dongsan-Krankenhauses in Daegu, brachte aus dem US-Bundesstaat Missouri einen Setzling mit nach Korea, den er in dem Garten pflanzte. Zwar gibt es den ursprünglichen Apfelbaum nicht mehr, aber der Baum vor dem Switzer-Haus ist quasi der Stammvater des heutigen „Daegu-Apfels“ und somit ein Apfelbaum mit reicher Geschichte. Die roten Äpfel boten einen lieblichen Anblick.
Eine schmale Treppe, bekannt als „Weg der 90 Stufen“ oder „Weg der Unabhängigkeitsbewegung vom 1. März“, dient als Gassenverbindung zwischen Cheongna-Hügel und Innenstadt. Am 1. März 1919 erhoben sich alle Koreaner im ganzen Land in der Unabhängigkeitsbewegung gegen die japanischen Kolonialherren. Damals nutzen die Daeguer Studenten diesen durch den Wald führenden Weg, um in die Innenstadt zu gelangen und dort nach Unabhängigkeit zu rufen. Um die japanischen Polizisten zu täuschen, sollen die Studenten sich als Händler verkleidet haben und die Studentinnen trugen Schüsseln, als wollten sie zum Wäschewaschen an den Bach gehen.
Die Treppe führt zu einer großen Straße und zur Kyesan-Kathedrale. Die 1902 im gotischen Stil errichtete Kathedrale war das erste westliche Gebäude in Daegu und zählt zu den ältesten Kirchenbauten Koreas. Als ich dort vorbeiging, wurde gerade eine Messe gelesen. Die Stimme des Priesters und das Sonnenlicht, das durch die Buntglasfenster drang, wirkten warm und angenehm. Papst Johannes Paul II. hielt hier am 6. Mai 1984 eine Messe zur Kanonisierung von 103 katholischen Märtyrern. Niemand dürfte geahnt haben, dass der Papst höchstpersönlich 82 Jahre nach der Errichtung dieser Kathedrale hier eine Messe lesen würde.

Gyesan Cathedral, built in the Gothic style in 1902, is Daegu’s first Western style building and an outstanding example of Korea’s early Christian architecture.

Entgegen des Namens keine „lange Gasse“
In einer Gasse neben der Kyesan-Kathedrale befindet sich das alte Haus von Yi Sang-hwa (1901-1943), des „Dichters des Volkes“ .

Nun eines anderen Herren Erde?
Kommt der Frühling auch zur geraubten Erde?
Den ganzen Körper in Sonnenlicht gehüllt,
Den scheitelähnlichen Pfad entlang laufe ich fort und fort wie im Traum
Zu dem Ort, wo sich der blaue Himmel und die grünen Felder treffen.


So der Anfang von Yi Sang-hwas Gedicht Kommt der Frühling auch zur geraubten Erde?, das stark an die Herzen der nach Freiheit und Unabhängigkeit dürstenden Koreaner rührte. Das Kaiserreich Japan schloss den Literaturzeitschriftverlag Gaebyeok (Großer Neubeginn), der das Gedicht veröffentlicht hatte, was zeigt, wie groß die Angst der Japaner vor der Kraft der Poesie war.
Die Gasse führt dann direkt zur „Langen Gasse“, auf Koreanisch „Gin-golmok“ bzw. „Jin-golmok“ im Dialekt von Daegu. Sagt ein Einheimischer: „Treffen wir uns dort“, weiß jeder sofort, wo „dort“ ist. Aber die Gin-golmok ist in Wirklichkeit nicht besonders lang. Sie unterscheidet sich auch stark von den Gassen im indischen Varanasi, wo man sich leicht verlaufen kann, oder von der Medina im marokkanischen Fez, einer UNESCO-Welterbestätte. Das hat wohl etwas mit dem sozialen Status derer zu tun, die diese Gassen zu ihrem Zuhause machten. Die Gassen von Varanasi oder Fez säumen die Häuser der einfachen Leute, aber Gin-golmok war das Viertel der konfuzianischen Gelehrten, die zur Oberschicht der Stadt Daegu gehörten.

Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal Varanasi besuchte. Mit der großen Idee, eine „Varanasi-Labyrinthkarte“ zu zeichnen, betrat ich die Gasse, die zum Verbrennungsghat führte. Durch den Monsunregen war die nur einen Meter breite Gasse verwüstet und von fauligem Gestank erfüllt. Alle fünf Minuten kam eine Prozession vorbei, die einen Toten zum Verbrennungsghat brachte. Die an Shiva gerichteten Gebete klangen schwermütig. Und dass es da so viele Kühe gab! Kam eine in die Gasse, hatte ich keine andere Wahl, als mich dicht an die Mauer zu drücken und von ihr im Vorbeistapfen gestreift zu werden. An diesem Tag gab ich meinen Traum vom Zeichnen einer Labyrinthkarte auf. Ich stellte fest, dass meine Reiseerfahrungen zu bescheiden waren, um es mit den rauen und gnadenlosen Gassen von Varanasi aufnehmen zu können.

Mit dem Einzug elegant eingerichteter Cafés ist die traditionelle Kräutermedizin-Gasse in jüngster Zeit auch bei jungen Leuten und Touristen immer beliebter geworden. Es dürfte nicht so leicht sein, auf der Welt noch eine weitere Gasse zu finden, in der sich der Geruch von Kräutermedizin mit dem Aroma von Kaffee vermischt. Nicht einmal in Varanasi oder der Medina von Fez. Kein Reisender mit einer feinen Nase sollte sich diese Gasse entgehen lassen.

Der Kräutermedizin-Markt in Daegu, der bis auf das Jahr 1658 zurückgeht, ist der größte Heilkräutermarkt im südlichen Teil des Landes. Zu seinen Glanzzeiten zog der Markt nicht nur Händler aus China und Japan, sondern sogar aus arabischen Ländern an.

Glückseligkeit auf den traditionellen Märkten
Von der Gin-golmok ging ich weiter zum alten Heilkräutermarkt Yangnyeongsi, der nur zehn Gehminuten entfernt ist. Die Einheimischen bezeichnen ihn gern als „Kräutermedizin-Gasse“. Schon am Eingang riecht es überall nach Heilkräutertrunks, die gerade gebraut werden. Der Stolz der Daegu-Einwohner ist sofort zu spüren, wenn sie witzeln: „Ein Gang durch die Gasse reicht, um alle Krankheiten zu heilen.“
Essenz der traditionellen Kräutermedizin, die vielen Europäern noch geheimnisvoll erscheint, ist das charakteristische Aroma. Der einzigartige, durchdringende Duft der Kräuter soll die schlechte Energie aus dem Körper hinaustreiben. In dieser Hinsicht ist den Menschen, die in der Nähe des Marktes leben, das Glück hold. Bei den ersten Symptomen einer Erkältung oder Verdauungsstörung bringt bereits ein zweistündiger Spaziergang durch diesen Markt Linderung.

Wie könnte man als Anwohner da nicht glücklich sein? Der Heilkräutermarkt Yangnyeongsi entstand aus der Tradition, ab 1658 jedes Jahr im Frühling und Herbst hier einen Markt für traditionelle Heilkunde zu veranstalten. In seiner Blütezeit soll er sogar ein berühmter internationaler Markt gewesen sein, der nicht nur Händler aus China und Japan, sondern sogar aus dem fernen Arabien anlockte.
Mit dem Einzug elegant eingerichteter Cafés ist die traditionelle Kräutermedizin-Gasse in jüngster Zeit auch bei jungen Leuten und Touristen immer beliebter geworden. Es dürfte nicht so leicht sein, auf der Welt noch eine weitere Gasse zu finden, in der sich der Geruch von Kräutermedizin mit dem Aroma von Kaffee vermischt. Nicht einmal in Varanasi oder der Medina von Fez. Kein Reisender mit einer feinen Nase sollte sich diese Gasse entgehen lassen.
Als nächstes schlenderte ich zum Seomun-Markt. Kaum war ich am Eingang, wurde mir klar, dass ich mich auf dem größten Markt im Süden des Landes befand. Vor mir erstreckten sich endlose Reihen von Geschäften, die Obst, Gemüse, Kleidung, Fisch, Fleisch und getrocknete Fische und Meeresprodukte aller Art verkauften. Ich kaufte einen getrockneten Tintenfisch und wanderte ihn kauend über den sich schier uferlos ausdehnenden Markt.
Einer der glücklichen Momente beim Besuch eines traditionellen Marktes ist der, in dem man das begehrte Produkt nach einer kleinen Feilscherei um den Preis sein eigen nennen kann. Ich erinnerte mich an etwas, was mir auf dem Großen Basar in Istanbul passiert war. Dieser auf das 15. Jh. zurückgehende Markt besteht aus rund 5.000 Geschäften, die alles Mögliche, dem ein Hauch von einst anhaftet, verkaufen. Alltagsgebrauchsgegenstände, Möbel, Kleidung, Seide, Silberkunsthandwerk und Teppiche: Alles hatte einen traditionellen, mittelalterlichen Touch.
Ich kaufte dort einen handgefertigten Teppich. Da ich ihn nicht mitschleppen wollte, hatte ich dem Händler gesagt, dass ich ihn nur unter der Bedingung kaufen würde, dass er problemlos nach Korea geliefert werde. Statt einer Antwort, öffnete er einen alten Tresor, aus dem er ein Bündel alter Handelsverträge nahm. Erstaunlicherweise stammten sie aus dem 15. und 16. Jh. und auf jedem einzelnen prangte ein Totenkopf mit folgender gruseliger Warnung: „Halte dein Wort oder stirb!“ Ein Blick reichte, um dem Händler zu vertrauen. Und tatsächlich kam zwei Wochen nach meiner Rückkehr ein Paket mit dem Teppich bei mir an.

Erinnerung an einen früh verstorbenen Sänger
Der Bangcheon-Markt wurde während des Koreakriegs von Menschen, die zur Flucht gezwungen worden waren, gegründet. In der Blütezeit soll es bis zu 1.000 Marktstände gegeben haben und alle, die hier zusammenkamen, hatten wechselvolle Lebensgeschichten zu erzählen. Aus diesem Markt, der eine Reihe von Höhen und Tiefen hinter sich hat, ist jetzt ein normaler Markt für arme, einfache Leute geworden.
Aber jüngst haben einige, die den Markt zu neuem Leben erwecken wollen, hier einen Raum zum Gedenken an den früh verstorbenen Sänger Kim Kwang-seok (1964-1996) geschaffen.

In einer Gasse, in der gerade mal drei, vier nebeneinander stehen können, gibt es Wandmalereien mit Zitaten und Liedtexten des Sängers, die seinem Leben und Werk Tribut zollen. Auf einer Freilichtbühne werden Kims Lieder aufgeführt und die Klänge von Straßenmusikanten füllen die Gasse.

Kim Kwang-seok ist einer der beliebtesten Popsänger Koreas. Es waren seine Lieder, die den Koreanern in den Zeiten von Militärdiktatur und autoritärer Herrschaft Trost spendeten und ihnen halfen, diese dunklen Tage zu überstehen. Junge Männer, die ihr 20. Lebensjahr erreicht hatten, sangen Der Brief des Soldaten, wenn sie sich zum Militärdienst aufmachten. Um die Dreißig ist das Lieblingslied aller in den Dreißigern und Die Geschichte eines alten Paares durchzieht der Schmerz der alten Generation, die in ihrem Leben harte Zeiten durchmachen musste.
Der Plan, das Andenken an Kim Kwang-seok zu bewahren, dessen Leben und Musik mit dem Bangcheon-Markt, wo sein Vater einen Laden hatte, begann, war ein Erfolg, denn der Markt zieht jetzt einen endlosen Strom von Fans aus dem ganzen Land an.

Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der Mark für Hardcore-Fans von Kim eine heilige Stätte ist. Es sind aber nicht nur Koreaner, denen Leben und Musik des Sängers, der sich mit nur 32 Jahren das Leben nahm, ans Herz rühren. Auch Touristen aus Südostasien, China und Japan sind dort oft zu sehen.
Nach Sonnenuntergang machte ich mich zur Gopchang-Gasse Anjirang auf. Die Bezeichnung „Jugendgasse“ auf dem Stadtplan verlockte mich dazu. Denn wer denkt nicht gern mit etwas Wehmut an seine jüngeren Jahre zurück? Diejenigen, die jetzt gerade in der Blüte ihrer Jugend stehen, versammeln sich Hand in Hand auf dem Markt, und diejenigen, die sich dem Herbst des Lebens nähern, zieht es in der Sehnsucht nach den guten alten Zeiten hierher.
Als ich die Gasse betrat, war ich erstaunt über die schiere Menge von Restaurants, die gegrillte Rinder- oder Schweinedärme anbieten. Wahrscheinlich ist diese Marktgasse die größte auf Gopchang spezialisierte Gasse auf der Welt. Aber ich brachte es nicht über mich, in eins dieser vollgepackten Restaurants hineinzugehen und dort alleine etwas zu essen. Ich hatte den Eindruck, dass die Weltanschauung auf diesem Markt lautet: „Kommt zusammen, um gemeinsam zu trinken, euch zu unterhalten und einander zu lieben!“
Auf meinem Stadtplan fand ich den Dokkaebi-Nachtmarkt in Gyo-dong. „Gut, auf zu diesem Viertel!“, dachte ich mir. Vielleicht würde ich ja dort einen einsamen Dokkaebi, einen dieser mythischen Kobolde, die mit ihrer Keule Wünsche erfüllen können, treffen und mit ihm zu Abend essen. Allein schon der Gedanke, mit einem Dokkaebi, den ich aus den Bilderbüchern meiner Kindheit kannte, Freundschaft zu schließen, machte mich glücklich. Daegu ist eine Stadt der Gassen. Inmitten all dieser Geschichten stieg plötzlich der Duft von Apfelblüten auf.

Die Gedenkstätte für Kim Kwang-seok ist ein beliebter Platz auf dem Bangcheon-Markt, wo der Sänger seine Kindheit verbrachte. Wandgemälde, die Leben und Lieder des 1996 mit nur 32 Jahren verstorbenen Sängers ehren, schmücken eine enge Gasse, die viele Besucher anzieht.

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Gwak Jae-gu Dichter
Ahn Hong-beom Fotos

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